Die 10 Irrtümer über Permanent Make-up:


Irrtum 1: Für ein Augenbrauen Permanent Make-up werden mir vorher alle eigenen Härchen ausgezupft!                                               Natürlich nicht. Das wäre ja schon fast eine Todsünde! Im Gegenteil: Je mehr eigene Härchen im Gesicht der Kundin vorhanden sind, umso natürlicher wird das spätere Permanent Make Up. Nach Vorzeichnung der typgerechten Form in Absprache mit der Kundin werden anschließend microfeinste Härchen in die Oberhaut regelrecht gezeichnet. Selbstverständlich müssen manchmal einige wenige eigene Härchen entfernt werden, wenn sie z.B. zu tief nach unten wachsen oder lang sind oder "aus der Reihe tanzen".

Irrtum 2: Ein Permanent Make-up hält ein Leben Lang!
Nein! Ein echtes Permanent Make-up, also eine Epidermis-Pigmentierung ist keine Tätowierung und hält je nach Hautbeschaffenheit und Alter der Kundin ca. 2-5 Jahre. 

Irrtum 3: Pigmentieren tut weh!
Also sagen wir mal so: Streicheleinheiten werden nicht vergeben.. Aber es hängt von vielen Faktoren ab, wie schmerzhaft oder nicht das Pigmentieren ist. Bei der Pigmentiermethode von Purebeau wird eine spezielle Spanntechnik angewendet, die es ermöglicht, dass die Nadel ganz sanft die Oberhaut öffnet. Demzufolge empfindet die Kundin nicht mehr als ein unangenehmes Kratzen. Natürlich gibt es immer wieder auch sehr empfindliche Kundinnen, denen es schon mal weh tut. Offensichtlich ist das individuelle Schmerzempfinden auch eine wechselnde Angelegenheit und Kundinnen, die bei der ersten Behandlung klagten, empfinden die Nacharbeit als sanft aber auch umgekehrt. Auf Wunsch wird während der Behandlung betäubt, um die Behandlung für Sie so angenehm wir möglich zu machen. 

Irrtum 4: Permanent Make-up verändert meinen Typ!
Leider sehen viele Permanent Make Up`ler ihre Aufgabe in der Tat so und sie versuchen aus eher zurückhaltenden Typen z.B. die mondäne Diva zu zaubern. Unsere Aufgabe besteht aber darin, die Kundin vom Typ im insgesamt zu erfassen; d.h. Alter, Kleidungsstil, Frisur, etc. also wirklich als Ganzes zu sehen und im Endergebnis diesen Typ zu optimieren und die Vorzüge jeder Kundin natürlich hervor zu heben bzw. zu betonen. Nur so ist gewährleistet, dass die Kundin über Jahre wirklich glücklich damit ist. Eine echte Typ Veränderung hingegen sollte für einen besonderen Anlass aufgehoben werden und individuell bestimmbar sein.

Irrtum 5: Permanent Make-up Farben können Allergien hervorrufen!
Die meisten Experten sind sich darüber einig, dass Pigmentierfarben mineralischen Ursprungs, sogenannte Eisenoxyde am wenigsten Allergien auslösen können. Natürlich ist es immer wichtig, sich bei seinem Anbieter genau kundig zu machen hinsichtlich Zertifizierung, Konformität mit Gesetzen und Verordnungen. Purebeau als weltweit operierendes Unternehmen und Hersteller muss natürlich immer auf dem aktuellen Stand nicht nur deutscher sondern auch weltweiter Gesetze sein. Dies sind wir unseren Kunden schuldig und dieser Verantwortung sollte sich eigentlich jeder Anbieter immer bewusst sein. Hier gilt also: Vor dem Pigmentieren lieber genau nachfragen! 

Irrtum 6: Permanent Make-up ist nichts für Diabetiker!
Das stimmt so nicht ganz: Voraussetzung ist natürlich, dass die Kundin vorher genau aufgeklärt ist z. B. darüber, dass ihre Haut eine wesentlich längere Zeit benötigt, um sich wieder vollständig zu schließen. Bei Purebeau ist es natürlich üblich, jede Kundin vor der Pigmentierung umfassend zu beraten und in einem eigens dafür erstellen Fragebogen alle wichtigen Allergien, eventuelle Erkrankungen und auch die Medikamenteneinnahme zu erfassen. Nur so ist sicheres Arbeiten gewährleistet bzw. kann das bestmöglichste Ergebnis angestrebt werden. 

Irrtum 7: Permanent ist nur was für junge Frauen!
Dies ist wirklich der größte Irrtum...! Gerade wenn die Jugend vorüber ist und die Jahre beginnen, einige Spuren zu hinterlassen, ist es Zeit für ein individuelles Permanent Make-up. 

Irrtum 8: Permanent Make-up geht nicht bei Schlupflidern und Lippenfältchen!
Genau das Gegenteil ist der Fall: Durch eine scharf gezogene Lippenkontur wirkt die Lippe optisch glatter und eine frische Farbe macht um Jahre jünger auch eine Verdichtung des Wimpernkranzes lässt die Augen wieder ausdrucksstarker wirken. 

Irrtum 9: Permanent Make-up ist nicht für Männer!
Gerade in den letzten Jahren hat sich der Anteil der Männer stark erhöht. Neueren Medienberichten zufolge ist der Beautydruck nun auch bei den Herren der Schöpfung angekommen. Wir können jedenfalls eine starke Zunahme männlicher Kunden für Permanent Make Up verzeichnen. Selbstverständliche gelten bei männlichen Kunden andere Gesetze beim Pigmentieren: statt formvollendeter geschwungene Augenbrauen wir hier eher Wert auf Fülle und natürlichen Härchenwuchs gelegt und bei der Wimpernkranzverdichtung werden wirklich nur die Lücken zwischen den Wimpern mit Farbe gefüllt. Das Ergebnis soll ja nicht dekorativ sichtbar sein sondern nur wirken. Dazu kommt dann noch die Möglichkeit der Kopfhautpigmentierung, die immer mehr Kunden in Anspruch nehmen.

Irrtum 10: Nach der Pigmentierung kann man Tage lang nicht vor die Tür gehen!
Natürlich gibt es empfindliche Hauttypen – meist sind es die hellhäutigen - deren Oberlid kurzzeitig anschwillt. Aber in der Regel geht die Schwellung nach Kühlung noch am gleichen Tag zurück . In Ausnahmefällen kehrt die Schwellung über Nacht – durch den Lymphstau – noch einmal zurück und die Kundin sollte noch einmal kühlen. Aber das war's dann auch schon. Bei der Lippenpigmentierung gilt ähnliches.

Also zusammengefasst gilt: nur eine wirklich gut aufgeklärte Kundin wird eine begeisterte sein. Wir schweigen in unserem Beratungen nicht und weisen auf alle Möglichkeiten von Reaktionen hin.